Schaukasten: Attenhofer-Ski von ca. 1950

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Hintergrund: Adolf Attenhofer (1892–1955) aus Davos war ein Pionier und Erfinder, der über 60 Patente für Skier, Bindungen, Stöcke, Kleidung, Schuhreiniger und Federn für Matratzen erhielt. Er wurde 1917 Schweizer Meister in der Nordischen Kombination (Slalom/Springen).
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Produktion: Attenhofer-Ski wurden ab 1925 in einer kleinen Fabrik in Zumikon produziert. Die Firma Attenhofer entwickelte sich zur bedeutendsten Skifabrik der Schweiz. Ab 1952 war sie der führende europäische Hersteller von Metallskiern. Um 1960 wurden jährlich ca. 20'000 Metallskis, 10'000 Holzskis und 10'000 Bindungen hergestellt. Nach einem Brand im Jahr 1969 wurde die Produktion eingestellt.
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Innovation: Attenhofer erwarb die Splitkein-Lizenz aus Norwegen zur Produktion von laminierten Holzskiern mit bis zu 21 Hölzern. Zudem entwickelte er spezielle Kanten und Skibeläge.
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Kuriosum: Der Schweizer Meister Karl Molitor (11-facher Sieger der Lauberhornrennen) fuhr bei den Olympischen Spielen in St. Moritz (1948) mit dem gleichen Paar Attenhofer-Ski den Slalom und die Abfahrt, bei der er die Bronzemedaille gewann. Diese 220 cm langen Hickory-Ski sind noch heute im Molitor-Sportgeschäft in Wengen zu sehen.
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Sammlerwert: Aufgrund ihrer Geschichte als Schweizer Klassiker sind gut erhaltene oder restaurierte Attenhofer-Skier heute seltene Sammlerstücke und beliebte Dekorationsartikel für Chalets und Skihütten.
Quellen: www.swissskimuseum.com/; www.zumikon.ch; Wikipedia
